Langsam geht's los...

Mittlerweile sind wir alle schon über eine Woche hier in Namibia und langsam geht der Ernst unseres Freiwilligendienstes los!


Nach einer warmen Woche in Windhoek sitzen wir nun im kalten Swakopmund (ja, Afrika kann verdammt kalt sein) und freuen uns, dass wir ab Dienstag wahrscheinlich richtig starten können.

 

Aber jetzt erstmal zu letzter Woche:


Wie bereits erwähnt, haben wir mit Ulla ein Namibia-Seminar gemacht, wir wurden auf die Vor – und Nachteile Namibias hingewiesen, hatten einen EH-Kurs, waren erstmals im Township und haben manche Projekte der Windhoek-Freiwilligen angeschaut. Man muss schon sagen, dass jeder Glück hat mit seinem Projekt!

Besonders beeindruckend für uns war das Township Katutura, das wesentlich größer ist, als der Rest von Windhoek.. Dort kann man wirklich paradoxe Situationen sehen: Manche haben einen fetten Mercedes vor der Wellblechhütte, der größer ist, als das Haus selbst. - Was auch auffällt ist, dass es sehr viele kleine Bars gibt – leider vertrinken viele Menschen ihr Geld und investieren es nicht in die Schulbildung ihrer Kinder. Dennoch wirken die meisten Bewohner freundlich und winken immer!

Uns wurde aber schnell klargemacht, dass wir diese Menschen nicht ändern können, denn für sie ist es die richtige Art zu leben... Hier passt auch Ullas Lieblingszitat „Was anders ist, ist nicht falsch, sondern einfach nur anders.“


Wichtiger Bestandteil unserer letzte Woche waren auch die drei Besuche im Minestry of Home Affairs and Immigration, aber die Bediensteten haben es nicht geschafft, uns innerhalb einer Woche unser (bereits bestätigtes) Visum in den Pass zu stempeln, sodass unsere Pässe immernoch in Windhoek liegen... TIA! = This is Africa!


Kleines Highlight der Woche war unsere erste Autofahrt ohne Daniel (Freiwilliger im letzten Jahr an der DHPS): Die Jungs haben vergessen Wasser einzukaufen und niemand wollte das Chlorwasser aus der Leitung trinken, sodass wir Mädels auf die Suche nach Wasser gegangen sind – Linksverkehr, Dunkelheit und fünf kreischende Mädels – was ein Erlebnis!
Es ist schön zu sehen, dass wir uns schnell aufeinander einlassen konnten und gemeinsam ne Menge Spaß haben und auch haben werden!!

Egal ob beim Einkaufen, beim Kochen in löchrigen Töpfen für 13 Personen oder beim Feiern – gelacht wurde immer!


Besonders beeindruckt sind wir vier „Küstler“ (Lennart, Hanna, Bene und ich) von der Natur hier in Swakopmund und Walvis Bay – Dünen, die direkt ins Meer überlaufen, Strand.. Was will man mehr. Allein auch die 350km von Windhoek an die Küste durch verschiedene Wüstenarten waren ein richtiges Erlebnis!

Wüssten wir es nicht besser, würden wir denken, wir seien hier auf Sylt – nur die Palmen lassen uns realisieren, dass wir sehr nah am Paradies leben! ;)


Wie die nächsten Tage sind, berichte ich euch demnächst!
Bis dahin, eure Nicola!



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Kommentare: 2
  • #1

    en DLRGler (Sonntag, 30 August 2015 23:10)

    wie du kannst EH? ;)

  • #2

    Mathe-Bi (Montag, 31 August 2015 10:17)

    Hallo Nicola, ich versuche, regelmäßig dabei zu sein. Liebe Grüße.