Sommerferien und der Start in 2016

Ich bin zwar schon mittlerweile schon ein paar Wochen in der Arbeit drin, möchte euch trotzdem erstmal noch von meinen Sommerferien erzählen! Aber von meiner Arbeit berichte ich natuerlich auch noch!

 

Nach unserem erfolgreichen Trainingslager, aus dem alle glücklich und erfolgreich in die Ferien gestartet sind, habe ich den Freiwilligen in Walvis Bay bei ihrem Spielecamp im Township geholfen. Dort haben wir uns jeden Morgen ein paar Kinder zusammengetrommelt und haben dann Spiele gespielt, Sport gemacht, getobt oder ihnen ein bisschen Schwimmen im flachen Meer beigebracht. 

Mittags gingen dann auch für uns die Ferien los, denn wir waren zusammen mit den Freiwilligen aus Sambia Quad fahren, surfen, auf der Dune 7 und und und! Es war wirklich schön und wurde am Ende der Woche von unserem Solofallschirmsprung perfekt abgerundet.. Und ja, SOLO! Wir haben einen achtstündigen Kurs im Swakopmund Skydiving Club belegt, bei dem uns alles Nötige vermittelt wurde und sind dann am nächsten Tag todesmutig in das Flugzeug gestiegen und von 1500m Richtung Erde geflogen. Gefühlt hat mein Herz 10000x pro Minute geschlagen und hat sich erst wieder beruhigt, als der Fallschirm offen war und ich mich „sicher“ in der Luft gefühlt habe. Es war einfach unglaublich!!! 

 

Kurz vor Weihnachten sind alle Freiwilligen langsam in Windhoek eingetrudelt, wo wir dann auch zusammen Weihnachten gefeiert haben. Neben leckeren Salaten und einem guten Braai hatten wir sogar einen Weihnachtsbaum  und eine kleine Bescherung, denn wir haben gegenseitig gewichtelt. Die Stimmung war wirklich schön und ausgelassen. Eigentlich habe ich gedacht, dass Weihnachten der Tag wird, an dem ich am meisten Heimweh bekomme, aber ich habe mich in der Gruppe so wohl gefühlt, dass es gar nicht so war! Ich bin einfach überglücklich hier!! :) 

 

Am 25. ging es dann endlich auf die langersehnte Reise nach Kapstadt. Mit dem Fernbus tuckerten wir bis ans Kap und genossen wirklich tolle Tage in einer tollen Stadt. Wir sind bei 40 Grad auf den Tafelberg gewandert, haben Sundowner auf dem Lion's Head gemacht, haben eine Stadtrundfahrt gemacht, waren am Strand, am Kap der guten Hoffnungen und und und. Kapstadt ist wirklich eine atemberaubende Stadt, in der es wahnsinnig viel zu entdecken gibt. 

Deshalb waren wir am zweiten Januar auch etwas traurig, dass wir die Stadt verlassen mussten, aber auch genau so froh, denn der Mädels-Roadtrip an der Küste entlang mit Hanna und Merle begann mit dem Verlassen Kapstadts im Mietauto. 

 

Insgesamt sind wir acht Tage die Garden Route gefahren und haben immer spontan an schönen Orten gehalten und übernachtet. Wir sind über Stellenbosch an den südlichsten Punkt Afrikas gefahren, an dem die Ozeane aufeinander treffen. Dort sind wir am längsten Strand der südlichen Erdhalbkugel geritten und konnten zu Pferd die unendliche Weite genießen. Von dort ging es weiter über Mossel Bay und Knysna in den Tsitsikama Nationalpark. Wir waren immer wieder wandern und konnten so richtig in die grüne (man, hab ich das vermisst) Natur eintauchen. Unsere letzte Nacht haben wir dann noch in Port Elizabeth verbracht, bevor wir den Heimweg über Kapstadt nach Swakop angetreten sind. Mehr oder weniger spontan haben wir dann noch einen Bungeeesprung von der höchsten Bungeebrücke der Welt gemacht. Mal wieder hatte ich Herzrasen vor Aufregung, als wir unter dieser Brücke standen.. Der DJ und die gute Musik haben mich allerding etwas beruhigt, bevor man dann 216m kopfüber in die Tiefe springt :o Verrückt eigentlich! 

 

Insgesamt war die Reise wahrscheinlich die schönste und erlebnissreichste Reise meines bisherigen Lebens und ich kann das alles gar nicht wirklich in Worte fallen. Aber es reicht wohl zu sagen, dass ich unbedingt wieder ans Kap will!!! 

 

Seit ich aus Südafrika da bin, stehe ich wieder mitten im Berufsalltag (Naja, einmal waren wir noch Sandboarden, was total viel Spaß macht aber auch extrem anstrengend ist, immer wieder die Dünen hochzukrackseln :)) und wohne mittlerweile mit Bene in unserer eigenen großen Wohnung *-*


 
In der Schule haben wir einen neuen Stundenplan bekommen und unterrichten wieder alle Klassen von Stufe zwei bis sieben. Wir waren sehr erstaunt, dass die Kinder nicht alle Verhaltensregeln unseres Sportunterrichtes vergessen haben und erstaunlich gut hören und mitmachen, sodass es wirklich viel Spaß macht.

Als Vorbereitung auf den Wettkampf der Schule in zwei Wochen wird im Moment jeden Morgen oder Mittag 1.5h trainiert, bei dem dann 1000 Kinder auf dem Platz neben der Schule rumwuseln, aber es macht wirklich Spaß, sein Wissen weiterzugeben und zu sehen, wie die Kinder das umsetzen. Ich bin gespannt, die dann der Wettkampf läuft!

 

Im Leichtathletik hat sich meine Gruppe verändert: Manche sind gegegangen und manche Neue dazugekommen. Sogar so viele, dass Bene und ich ab sofort beide beide Gruppen machen werden. 
Leider das Stadion ist oft belegt, aber mit der nötigen Improvisation haben wir trotzdem immer gute Trainingseinheiten.

Bei den Älteren sieht man, dass die Wettkampfsaison losgeht und die Kinder sind größtenteils motiviert und bei der Sache! 

 

Ich bin auf die nächsten arbeitsintensiven Wochen sehr gespannt und genieße das in vollen Zügen!:) 

 

 

Liebste Grüße aus der Hitze von der überglücklichen
Nicola

 

 


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Kommentare: 1
  • #1

    Jenni (Dienstag, 02 Februar 2016 22:08)

    Nicola du Verrückte, was du auf der anderen Erdhalbkugel alles so treibst ist ja der Wahnsinn :D
    Aber ich freu mich riesig für dich, dass es dir sowohl bei der Arbeit in Schule und Verein, aber auch auf deinen Freizeit-Trips so gut gefällt :)
    Ich wünsche dir auch für das neue Schuljahr weiterhin ganz viel Motivation und Freude bei deiner Arbeit!...aber was sag ich da, ich glaub so wie ich deine Berichte immer lese, hast du das ja schon :-* :-*