Wettkampfsaison und Besuch aus DE

 Naja so schnell kam der nächste Blogeintrag doch nicht.. Aber ich hab ne gute Entschuldigung:

Ich habe ein Haufen zu tun und hatte wirklich keine Zeit :o Aber jetzt kann ich euch von meinen letzten Wochen berichten!

 

Mit der Gruppe der Schüler in der Schule, mit der wir uns auf den Wettkampf vorbereitet haben,

sind wir voll motiviert zum Wettkampf angetreten und hatten ein Haufen Spaß! Wir haben viele Platzierungen erreicht, aber leider hat es kein Kind der U13 (einzige Altersklasse die sich hätte qualifizieren können) zum nächsten

Wettkampf geschafft.


Allerdings haben sich mehrere Kinder aus dem Verein dafür qualifiziert, sodass wir mit ihnen erfolgreich bei den „Regionals“ teilgenommen haben. Trotz purem Chaos (vergessene Meldungen, Zeitplanverzögerung,...) konnten sich einige unserer Athleten für die Namibia-Meisterschaften in zwei Wochen qualifizieren. 

Auch der Wettkampf der namibischen Privatschulen (NAPSO) stand an. Das war der Wettkampf, auf den

wir hingearbeitet haben, da dort die meisten unser Athleten aus dem Verein teilnehmen durften (sonst zu jung). Auch dieser Wettkampf war ein volle Erfolg und wir konnten gute Platzierungen erreichen!

Viele der Kinder aus dem Leichtathletik kamen nur zur Vorbereitung auf diesen Wettkampf ins Training und da dieser jetzt vorbei ist, hat sich die Gruppe drastisch verkleinert und wir haben aus zwei Trainingsgruppen eine gemacht.

Zwar kommen weniger Kinder in den Verein, aber dafür haben wir eine Leichtathletik-AG an der Schule gegründet, die seeehr gut besucht ist. Wir können mit 20-30 Kindern zweimal die Woche in der momentanen Hitzewelle trainieren und sie so durchs Jahr durch auf die Wettkämpfe vorbereiten.

Auch zu erwähnen ist (naja vielleicht hab ichs auch schonmal erzählt), dass sich die Kinder im Sportuterricht extrem gut benehmen und man wirklich angenehm mit ihnen arbeiten kann. Trotz der großen Masse an Kindern, ist es erstaunlich ruhig und wir können mittlerweile auch „komplexere“ Spiele spielen, was am Anfang undenkbar

gewesen war! :)

Im Moment haben wir auch neben unsere Arbeit viel zu tun. Nach der Schule (mit Fußball, Lehrersport und Leichtathletik-AG) und dem Leichtathletik-Training haben wir mittlerweile Afrikaans-Unterricht, spielen Faustball und ich habe noch Kickboxen angefangen. Mit der Zeitumstellung ist der Tag so schnell vorbei, dass wir gar nicht alles

machen können, was wir gerne wollten :0

Nach mehr als 7 Monaten habe ich auch Besuch von meinen Eltern aus Deutschland bekommen: Ein wahnsinniges Gefühl, sie nach so langer Zeit wieder umarmen zu können. Dank der Schulferien vor Ostern konnte ich sogar mit ihnen in den Urlaub fahren und bin so an der Spitskoppe, am Brandberg, im Damaraland, an der Skelleton Coast und in Sossusvlei (das war mit den den anderen Freiwilligen, während meine Eltern woanders waren) gewesen. Ausserdem konnte ich ihnen meine Arbeit zeigen und wir haben eine Delfin – und eine Wüstentour gemacht. Ich habe die

Zeit wirklich sehr genossen und konnte voller Energie ins Trimesterende starten.

Vergangenes Wochenende waren wir in Windhoek um zusammen Karneval (jaaaa, das gibts hier :D) zu feiern. Nächstes Wochenende steht Seminar mit Ulla an, dann kommen Namibiameisterschaften im Leichtathletik und dann sind schon wieder Schulfereien, in denen ich mit den anderen Freiwilligen und meinem Bruder *-* nach Sambia und Botswana fahren werden.

Wenn wir davon zurück sind, berichte ich auch sooofort wieder. Versprochen!!

 

Totsiens

(afrikaans für auf Wiedersehen)

Nicola

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