Sambia, Botswana und Namibia

 

Und ich habe es tatsächlich geschafft, schnell zu berichten: hier der Blogeintrag über meinen Urlaub bzw. die letzte Zeit:

 

Ende April stand der Höhepunkt der Leichtathletiksaison an: Nationals in Swakopmund. Mehrere Athleten von uns haben teilgenommen und waren auch alle in den Top 5 in ihren Disziplinen. Besonders hervorzuheben ist Chrislene, die sowohl Hochsprung, Weitsprung, als auch 100m gewonnen hat und somit Namibia bei den südlichen Afrikameisterschaften vergangene Woche vertreten durfte, wo sie wieder zwei von drei Disziplinen für sich entscheiden konnte. Solche Athleten machen uns immer wieder stolz und motivieren uns, weiterzuarbeiten!

 

Kurz nach den Nationals ist mein Bruder aus Deutschland gekommen und wir haben mit anderen Freiwilligen eine kleine Namibia-Rundreise an die Spitskoppe, zum Waterberg und zum Mithelfen zur Regatta von Vero und David nach Rehoboth.

 

Danach ging es mit aaaaallen ASC-Freiwilligen plus diversen Geschwistern und Freunden nach Livingstone, wo wir Nina, Sophie, Lukas und Lukas besucht haben. Highlight dort waren natürlich die Victoria Falls, die zu den größten Wasserfällen der Welt gehören. Die Wassermassen sind unvorstellbar und man wird von der Gischt komplett geduscht. Deshalb konnte man direkt vor den Falls auch keine Bilder machen, sonst könnte man sich direkt ne neue Kamera kaufen ;) ! Aber auch die ganze Natur um die Falls rum, am Zambezi entlang, ist einfach wunderschön. Wir haben mehrere Abende am Zambezi verbracht und teilweise konnten wir sogar die Hippos beobachten.

Wir haben außerdem die Projekte besucht und ich bin wirklich beeindruckt, was sie auf die Beine gestellt haben!! Hut ab ;)

Ich habe das Gefühl, das Sambia „afrikanischer“ ist als Nambia und in manchen Sachen noch etwas ursprünglicher. Das hat natürlich Vor – und Nachteile, zum Urlaub war es ein richtiges Erlebnis!

  

Nach einer Woche, die mit so vielen Leuten manchmal auch etwas anstrengend war, sind wir zu fünft noch weiter nach Botswana gereist und als erstes ging es in den Chobe Nationalpark. Wir hatten auf unserer Bootstour richtig Glück und haben innerhalb von drei Stunden Löwen, Büffel, Hippos, Krokodile und ne Elefantenherde gesehen.

 

Von dort verabschiedete ich meinen Bruder uns es ging weiter ins Okavango-Delta. Dort haben wir eine Mokoro-Tour ins Delta selbst gemacht (das ist ein traditionelles Boot ohne Motor, auf dem man durch die kleinen Wege des Deltas fährt) und auf einer Insel übernachtet. Das war wirklich Natur pur, was wir auch bei den „nature walks“ erleben durften.

 

Leider war auch dieser Abschnitt viel zu schnell vorbei und wir sind mit einem kleinen Zwischenstop in Windhoek in den Süden Namibias gereist: Lüderitz ist eine sehr schöne, kleine Stadt mit viel Scharm! Und auch die Geisterstadt (alte Diamantengräberstadt, die vom Sand eingenommen wurde) war total beeindruckend und auf eine ganz besondere Art und Weise wunderschön!

 

Weiter ging es zum Fish River Canyon und den heißen Quellen von Ai-Ais, was einen wirklich tollen Abschluss der Reise geboten hat!

 

Die Reise war wirklich der absolute Hammer – nette Menschen, wunderschöne Natur und unvergessliche Erlebnisse.

Jetzt bin ich wieder in Swakop und die Arbeit geht langsam wieder los, denn für manche Athlethen ist die Wettkampfsaison noch nicht vorbei und es wird fleißig trainiert!

 

Auch sonst stehen noch manche Aktionen in den letzten drei Monaten (:o) an, aber über die berichte ich, wenn sie realisiert bzw. stattgefunden haben. :)

 

Liebe Grüße von der tiefenentspannten und überglücklichen
Nicola

 

 

 

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