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Da ich jeden Tag spannende Dinge erlebe, möchte ich diese hier mit euch teilen! Viel Spaß beim Lesen!

Spielplatzbau und Endspurt

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Mein Alltag!

Vielleicht fragen sich manche von euch, was ich den lieben langen Tag so mache..? Davon moechte ich euch heute berichten!

Jeden Morgen bin ich an der Festus Gonteb Primary School in Mondessa, dem ‚Township‘ Swakopmunds. Townships entstanden zu Zeit der Apartheid, als die Weissen die Schwarzen aus der Stadt gedraengt haben. Die Lebensumstaende sich nicht ganz so gut wie in Town; unsere Kinder leben teilweise in Welblechhausern und ohne Elektrizitaet. Es wuerde aber kein Kind auf die Idee kommen, sich zu beschweren, sondern sie leben gluecklich mit ihren Familien und Freunden.
An der Schule unterrichten wir Sport aaaaller Klassen zwischen Stufe 2 und 7. Mal werden Spiele gespielt, mal gerannt, mal machen wir Akkrobatik.

In den Pausen haben wir seit einiger Zeit ein Fussballprojekt: Jeden Tag darf eine Stufe auf das Feld neben der Schule kommen und Fussball spielen, was sie wirklich sehr geniessen!

Nach der Schule haben wir zwei mal pro Woche Leichtathketik an der Schule, wo wir mit ca 20-30 Kindern zusaetzlich Sport machen und sie spielerisch an die Leichtathletik heranfuehren.

Und um auch die Lehrer sportlich zu beschaeftigen gibt es einmal pro Woche eine Sportstunde fuer Lehrer, die aber teilweise richtig faul sind, aber es macht trotzdem Spass und sie koennten theoretisch auch mal alleine eine Sportstunde mit den Kindern halten.

Mittags haben wir dann eine kurze Verschnaufpause, bevor es ins Leichtathletikstadion geht.

Montags und Mittwochs haben wir dort eine kleine Gruppe an Behinderten, mit denen wir Wurf und Lauf trainieren. Sie nehmen Ende des Monats an den Namibiameisterschaften im Behindertensport teil, weshalb sie Trainer gesucht haben und ueber eine Lehrerin auf uns gestossen sind. Auch das macht wirklich Spass und es ist beeindruckend zu sehen, wie sie ihre Behinderung ausgleichen koennen.

Direkt danach kommen die kleinen Leichtathleten (zwischen 7 und 12 Jahre alt) dran, mit denen wir alles zwischen laufen, springen und werfen machen.

Dienstags und Donnerstags ist die Gruppe der aelteren Leichtathleten dran, wobei wir Ulla (unsere Chefin) dort unterstuetzen. Schwerpunkt ist hierbei Sprint, Mittelstrecke und Weitsprung, was im Wechsel trainiert wird.

Abends schauen wir momentan oft WM beim Public Viewing im Fussballverein, ich gehe kickboxen und Faustballspielen und dann ist es auch schon Zeit schlafen zu gehen, denn der Tag ist teilweise wirklich anstrengend gewesen.

 

Vor zwei Wochen war ich mit Gildo, einem Athleten von uns aus dem Leichtathletik, bei den Suedlichen Afrikameisterschaften u20 in Lusaka/Sambia. Davon abgesehen, dass der Wettkampf totales Chaos war, konnte Gildo richtig gut abschneiden und zwei neue persoenliche Bestleistungen ueber 100 und 200m aufstellen. Da er erst 16 Jahre ist, konnten wir keine Platzierungen erwarten, aber er sammelte viele Erfahrungen und internationale Wettkampfluft schnuppern.
Auch fuer mich war es ein Erlebnis, in einem rieeeeesen Stadion als Trainer dabei zu sein und mit allen anderen Athleten und Trainern eine tolle Zeit zu haben!

Ansonsten arbeiten wir gerade an einer Spielesammlung und planen mehrere kleine Projekte fuer den Schlussspurt.

 In 2 Monaten bin ich ja schon wieder zu Hause... Krass, wie schnell die Zeit vergeht. Unsere Nachfolger bereiten sich gerade schon auf ‚ihr‘ Jahr vor... Mir kommt es vor, als waere das gerade gestern gewesen und nicht vor einem Jahr..

Liebe Gruesse aus dem kaaaaaalten Swakopmund!
Nicola :)

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Sambia, Botswana und Namibia

 

Und ich habe es tatsächlich geschafft, schnell zu berichten: hier der Blogeintrag über meinen Urlaub bzw. die letzte Zeit:

 

Ende April stand der Höhepunkt der Leichtathletiksaison an: Nationals in Swakopmund. Mehrere Athleten von uns haben teilgenommen und waren auch alle in den Top 5 in ihren Disziplinen. Besonders hervorzuheben ist Chrislene, die sowohl Hochsprung, Weitsprung, als auch 100m gewonnen hat und somit Namibia bei den südlichen Afrikameisterschaften vergangene Woche vertreten durfte, wo sie wieder zwei von drei Disziplinen für sich entscheiden konnte. Solche Athleten machen uns immer wieder stolz und motivieren uns, weiterzuarbeiten!

 

Kurz nach den Nationals ist mein Bruder aus Deutschland gekommen und wir haben mit anderen Freiwilligen eine kleine Namibia-Rundreise an die Spitskoppe, zum Waterberg und zum Mithelfen zur Regatta von Vero und David nach Rehoboth.

 

Danach ging es mit aaaaallen ASC-Freiwilligen plus diversen Geschwistern und Freunden nach Livingstone, wo wir Nina, Sophie, Lukas und Lukas besucht haben. Highlight dort waren natürlich die Victoria Falls, die zu den größten Wasserfällen der Welt gehören. Die Wassermassen sind unvorstellbar und man wird von der Gischt komplett geduscht. Deshalb konnte man direkt vor den Falls auch keine Bilder machen, sonst könnte man sich direkt ne neue Kamera kaufen ;) ! Aber auch die ganze Natur um die Falls rum, am Zambezi entlang, ist einfach wunderschön. Wir haben mehrere Abende am Zambezi verbracht und teilweise konnten wir sogar die Hippos beobachten.

Wir haben außerdem die Projekte besucht und ich bin wirklich beeindruckt, was sie auf die Beine gestellt haben!! Hut ab ;)

Ich habe das Gefühl, das Sambia „afrikanischer“ ist als Nambia und in manchen Sachen noch etwas ursprünglicher. Das hat natürlich Vor – und Nachteile, zum Urlaub war es ein richtiges Erlebnis!

  

Nach einer Woche, die mit so vielen Leuten manchmal auch etwas anstrengend war, sind wir zu fünft noch weiter nach Botswana gereist und als erstes ging es in den Chobe Nationalpark. Wir hatten auf unserer Bootstour richtig Glück und haben innerhalb von drei Stunden Löwen, Büffel, Hippos, Krokodile und ne Elefantenherde gesehen.

 

Von dort verabschiedete ich meinen Bruder uns es ging weiter ins Okavango-Delta. Dort haben wir eine Mokoro-Tour ins Delta selbst gemacht (das ist ein traditionelles Boot ohne Motor, auf dem man durch die kleinen Wege des Deltas fährt) und auf einer Insel übernachtet. Das war wirklich Natur pur, was wir auch bei den „nature walks“ erleben durften.

 

Leider war auch dieser Abschnitt viel zu schnell vorbei und wir sind mit einem kleinen Zwischenstop in Windhoek in den Süden Namibias gereist: Lüderitz ist eine sehr schöne, kleine Stadt mit viel Scharm! Und auch die Geisterstadt (alte Diamantengräberstadt, die vom Sand eingenommen wurde) war total beeindruckend und auf eine ganz besondere Art und Weise wunderschön!

 

Weiter ging es zum Fish River Canyon und den heißen Quellen von Ai-Ais, was einen wirklich tollen Abschluss der Reise geboten hat!

 

Die Reise war wirklich der absolute Hammer – nette Menschen, wunderschöne Natur und unvergessliche Erlebnisse.

Jetzt bin ich wieder in Swakop und die Arbeit geht langsam wieder los, denn für manche Athlethen ist die Wettkampfsaison noch nicht vorbei und es wird fleißig trainiert!

 

Auch sonst stehen noch manche Aktionen in den letzten drei Monaten (:o) an, aber über die berichte ich, wenn sie realisiert bzw. stattgefunden haben. :)

 

Liebe Grüße von der tiefenentspannten und überglücklichen
Nicola

 

 

 

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Wettkampfsaison und Besuch aus DE

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Halbzeit!

Vorne weg: Die Bilder sind unten  :)

So dieses Mal lasse ich mal etwas schneller von mir hören als letztes Mal!

Die Hälfte meiner Zeit hier ist schon rum..Die Zeit vergeht echt wie im Flug, was vermutlich daran liegt, dass ich hier gut beschäftigt bin und eine ganze Menge Spaß habe! Ich freue mich zwar auch schon im August zurück zu fliegen und meine Familie und Freunde wieder zu sehen, aber eben erst im August!! Genauso freue ich mich nämlich auch hier noch ein halbes Jahr im Projekt Gas zu geben und am Wochenende und in den Ferien das Land zu erkunden.

Vorletztes Wochenende waren wir wieder in Swakopmund beschäftigt, denn freitags war der Leichtathletikwettkampf der Schule, für den die zwei Wochen davor trainiert worden war. Der Wettkampf hat allen (sowohl den Lehrern, als auch den Schülern) sehr viel Spaß bereitet! Abgesehen von dem normalen Chaos, welches entsteht, wenn man sich mit 600 Kindern in einem Stadion aufhält, war der Wettkampf gut geplant und ging ohne Zwischenfälle über die Bühne (davon abgesehen, dass mit 1 ½ Stunden Verspätung begonnen wurde ;) ) Direkt im Anschluss gab es eine Siegerehrung mit Medaillen für die ersten drei jeder Altersklasse und Disziplin. Bene und ich hatten die Schulleitung gefragt, was sie davon halten würden, wenn wir als Anreiz Goldmedaillen sponsern würden. Die Idee gefiel dem Schulleiter so gut, so dass er von Seiten der Schule noch Silber- und Bronzemedaillen beisteuerte. Mit der Motivation nächstes Jahr wieder Medaillen gewinnen zu können, sollte es uns nicht schwer fallen viele Kinder für unsere Leichtathletik AG zu begeistern!! ;) Gluecklicherweise haben wir auch eine grosse Tshirt-Spende bekommen und konnten dadurch jedem Erstplazierten noch ein Tshirt ueberreichen - Vielen Dank hierbei an Frank, der die Shirts organisiert hat!!
 Am Samstag war dann der Rössing-Marathon, der von unserem Verein mitorganisiert wurde und bei welchem wir bei der Registration und der Zeitmessung halfen.
Auch letztes Wochenende verbrachten wir in Swakop und haben einfach mal entspannt und koennen jetzt mit voller Energie neue Aufgaben bewaeltigen: Seit gestern bieten wir naemlich in den Pausen einen Fussballverleih an, sodass die Kinder sich in den Pausen bewegen koennen und etwas konzentrierter arbeiten koennen. Wir bilden dabei immer verschiedene Teams, sodass wir ca 80 Kinder haben, die spielen koennen.. Sieht zwar von aussen leicht chaotisch aus, aber es macht die Kinder gluecklich und sie bewegen sich, was ja das Wichtigste ist.
Ab heute Mittag geben wir auch Lehrersport, sodass die Lehrer zum einen selbst etwas fitter warden und zum anderen koennen die Lehrer so als Multiplikatoren unserer Arbeit dienen und im Notfall auch mal eine Sportstunde uebernehmen.
Und ab morgen (oder uebermorgen... #spontan) werden die Kinder, die sich fuer die Zonal-Competition qualifiziert haben, auf den Wettkampf vorbereitet und daraus wird sich dann auch unsere Leichtathletik-AG bilden.


Ich bin dann mal wieder arbeiten :)
Ne dicke Umarmung an alle!

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